weltkrieg
Die USA im II. Weltkrieg
Der 2. Weltkrieg:
Entgegen der US-amerikan. Tradition, daß ein Präs. nicht länger
als zwei Amtsperioden regieren solle, ließ sich F. D. Roosevelt
viermal zum Präsidenten wählen. So konnte er zunehmend Einfluß
auf die Weltpolitik gewinnen.
Nach Kriegsausbruch 1939 hielt er die USA
dem Kampfgeschehen zunächst fern.
Trotz der Neutralitätsgesetze half er aber England u.
China auf vielerlei Weise (Sicherheitszonen, Neutralitätspatrouillen,
Waffenlieferungen, Embargomaßnahmen, Propaganda u. militär. Absprachen).
Seinen Höhepunkt erreichte dieser
»unerklärte Krieg« mit Lend-Lease (Leih-und-Pacht-Gesetz) 1941,
dessen Lieferungen zu zwei Dritteln der von Hitler angegriffenen
Sowjetunion zuflossen.
Japan, das sich in Asien ein Weltreich eroberte u.
die amerikan. Interessen verletzte,
suchte Roosevelt durch wirtschaftl. Druck gefügig zu machen.
Als die für Japan lebenswichtigen Rohstofflieferungen ausblieben,
antworteten die Japaner mit dem Überfall auf Pearl Harbor am 7.12.1941.
Hitler u. Mussolini erklärten darauf den USA den Krieg.
Roosevelt suchte ein gutes Einvernehmen mit Stalin
(Konferenzen von Teheran 1943 u. Jalta 1945).
Bei der Konferenz von Casablanca 1943 erhob er die Forderung
nach bedingungsloser Kapitulation der Achsenmächte.
Den Schwerpunkt der US-amerikan. Kriegführung legten Roosevelt
u. sein militär. Chefberater, G. C. Marshall, auf Europa.
Strateg. Luftangriffe u. Landungsoperationen
(Nordafrika, Italien, Frankreich) brachten hier die Entscheidung.
Gleichzeitig wurden Japan fast alle eroberten Gebiete entrissen,
auch die Philippinen, die selbständig wurden.
Roosevelt starb am 12.4.1945; sein Nachfolger wurde H. S. Truman.
Die Kapitulation Deutschlands beendete den Krieg in Europa,
u. der Abwurf von zwei amerikan. Atombomben auf Hiroshima u.
Nagasaki erzwang das Kriegsende in Ostasien.
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